Der Ständer trägt den Gong und ist sein steter Begleiter. Sie bilden eine Einheit und gehören zusammen. Die Liebe ins Detail bei einem Gong setzt sich folglich beim Gongständer genauso intensiv fort. Es ist uns geglückt, Schreiner zu finden, die ihr Handwerk sehr qualitätsorientiert und detailverliebt ausüben.
Wir haben mit ihnen unseren Gongständer gemeinsam entwickelt. Unsere Anforderungen sind exakt auf das Gongspiel als Meditation ausgerichtet. Wir knien neben dem Gong, nicht davor! Durch diese Spielweise verdecken wir den Gong nicht mit unserem Körper. Die Teilnehmer einer Meditation sollen das mächtige Instrument nicht nur hören, sondern spüren. Das geht nur, wenn wir die Klangwellen des Gongs nicht mit unserem Körper davorkniend abschirmen. Deshalb hat unser Stände zwei knickbare Füsse. Der Lechtshänder kniet links neben dem Gong, der Linkshänder rechts.
Das Herzzentrum des Gongspielers ist in aufrecht knieender Haltung auf der Höhe des Zentrums Gongs. Dafür lassen bohren uns die Schreiner mehrere Löcher in die Querstange. Wir schrauben die Haken individuell nach unserer Körpergröße ein. Kleine Spieler, brauchen das Instrument tiefer hängend, die Löcher also näher beisammen, größere wiederum bringen die Haken weiter auseinander an, damit der Gong höher hängt.
Gongspieler sind meist Reisende. Er muß also sowohl Gong als auch den Ständer und den Rest seiner Ausrüstung stehts mobil haben. Dafür sind unsere Ständer einfach gesteckt. Jedes Teil ist nummeriert und hat seinen festen Platz am Ständer. Innerhalb kurzer Zeit ist der Gongständer auf- oder abgebaut. Schrauben kommen nur zur Stabilisierung der Knickfüsse zum Einsatz.
Jeder Gongständer wird erst nach Bestellung angefertigt. Die Schreiner wählen dafür individuell das geeignete lange gelagerte Buchenholz aus. Sie lassen sich Zeit beim Ständerbau. Der Gongspieler erhält somit seinen eigenen, im Detail genau erkennbaren Gongständer.